Glasfasertechnik
Lichtwellenleiter (LWL)-Kabel sind Glasfaserkabel, die zur Datenübertragung mittels Licht benutzt werden. Im Gegensatz zu Kupferkabeln erlauben LWL-Verbindungen eine sehr hohe und schnelle Übertragungsrate.
Man unterscheidet zwischen Multimode- und Monomode-LWL-Verbindungen.
Die Stadtnetz Bamberg verwendet
Die Stadtnetz Bamberg verwendet Monomode-Kabel mit einem Kerndurchmesser von 9 1/1000 Millimeter. Die Monomode-Fasern sind hochwertigere Fasern als Multimode-Fasern und lassen höhere Reichweiten zu. So kann z.B. mit einer Bandbreite von 16 Gbit/s auf einer Strecke von 70 - 80 km übertragen werden, bei Multimodefasern kann 1 Gbit/s nur ca. 1-2 km weit übertragen werden.
LWL-Systeme sind abhörsicherer und störungsfreier als elektrische Datenleitungen.

Wie funktioniert eine LWL-Verbindung?
Die Übertragung auf dem LWL-Kabel geschieht mittels Licht aus einer Laserdiode.
An beiden Enden des Glasfaserkabels befindet sich ein Gerät, das elektrische Informationen (z.B. aus dem Computer) in Licht umwandelt und mit Hilfe eines LWL-Kabels an das andere Ende der Übertragungsstrecke (LWL-Kabel) sendet. An diesem Ende befindet sich ein Empfangsgerät mit einer Empfangsdiode, das die optischen Informationen wieder in elektrische Informationen umwandelt und für die Datenverarbeitung nutzbar macht.
Die ersten LWL-Verbindungen wurden in Deutschland vor ca. 30-40 Jahren verlegt.